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Im 14. Jahrhundert errichtete die Familie von Thun eine Burg in Schlemmin.

Nach mehrfachen Umbauten über die Jahrhunderte ließ Generalmajor Wilhelm Ulrich von Thun die Burg abreißen und mit dem Berliner Architekten Eduard Knoblauch von 1846 bis 1850 neu errichten. Nach dem Tod von Wilhelm von Thun 1862 endete das Schloss in den 1930er Jahren leerstehend im Besitz einer Erbengemeinschaft.

1942/1943 wurde es zum Lazarett umfunktioniert, ab 1944 bewohnten Flüchtlinge und Umsiedler das Schloss. Nach dem 2. Weltkrieg wurden die Eigentümer enteignet.

Die DDR richtete dort zunächst einen Verbrauchermarkt und Schule ein, bis es 1970 der LPG von Trinwillerhagen übergeben wurde.

 

 

Mit der Wende viel das Haus der Gemeinde zu, welche es kurzfristig verpachtete, um dann von der TLG verwaltet zu werden.

1999 wurde das Schloss und der Park an einen Privatinvestor verkauft, welcher ein Schlosshotel betrieb, welches jedoch Mitte der 2010er Jahre in wirtschaftliche Schwierigkeiten kam.

Nach mehreren erfolglosen Zwangsversteigerungsterminen von 2018 an wurde das Schloss und der mittlerweile verwilderte Schlosspark 2020 verkauft.